Die Energieexperten

Mit der TENAG GmbH in Wiesbaden hat TOTAL auch einen Dienstleister für Energiemanagement und -beratung im Konzern. Bei der HAHN Kunststoffe GmbH konnten die TENAG Experten Energiekosten reduzieren und ein Managementsystem einführen.

Bei der aktuellen Diskussion über Plastikmüll, der in den Meeren schwimmt, braucht die HAHN Kunststoffe GmbH kein schlechtes Gewissen zu haben. Der Recyclingbetrieb aus dem Hunsrück ist schon seit 1993 dabei, Kunststoffe wiederzuverwerten oder gleich selbst zu neuen Produkten umzuwandeln. So entstehen aus alten Plastiktüten oder Joghurtbechern später Parkbänke oder Weidezäune.

Dazu braucht es natürlich Energie und ein wirksames Energiemanagement, geregelt in der DIN EN ISO 50001, einer internationalen Norm. Auch das Umweltmanagement ist mit der DIN EN ISO 14001 entsprechend normiert. „Wir haben nach einem Dienstleister gesucht, der in diesen Bereichen kompetent ist und uns dabei helfen kann, ein integriertes Energie- und Umwelt-Managementsystem speziell abgestimmt auf unsere Firma aufzubauen und zu implementieren“, erklärt Teresa Kasper von HAHN Kunststoffe. „Die TENAG hat uns dabei geholfen, unser System aufzubauen und zur Erstzertifizierung zu bringen.“

Die Umweltschutz-Ingenieurin betreut die Managementsysteme für Energie und Umwelt, die recht viel Bürokratie nach sich ziehen. „Es geht darum, notwendige Dokumentationen aufzubauen, Daten zu erfassen und zu analysieren“, so Teresa Kasper. „Dabei haben uns die Berater von der TENAG geholfen, auch was die Sensibilisierung unserer Mitarbeiter für diese Themen angeht.“ Denn schließlich muss die HAHN-Belegschaft nach diesen Normen handeln, also auch über sie Bescheid wissen. Somit schulte die TENAG GmbH das gesamte Umwelt- und Energiemanagement-Team von HAHN. Einmal im Jahr testet die TENAG die Managementsysteme über ein internes Audit, das die HAHN Kunststoffe GmbH auf ein externes Audit vorbereiten soll.

Einsparpotenziale aufspüren

Neben der Umsetzung der Regularien hat die TENAG ganz praktisch dabei geholfen, Geld einzusparen. „Die TENAG-Experten haben bei uns systematisch Energieeinsparpotenziale aufgespürt, die wir umgesetzt haben“, sagt Teresa Kasper. „Dank der Wirtschaftlichkeitsberechnungen der TENAG konnten wir genau sehen, inwieweit sich die Investitionen amortisieren.“ Das fing an beim Einsatz von sparsameren LED-Leuchten im ganzen Unternehmen und ging bis hin zur Optimierung der Kälte- und Wärmeerzeugung. So konnte HAHN Kunststoffe die Energiekosten spürbar senken und somit dauerhaft ressourcenschonend arbeiten. „Um diesen positiven Effekt dauerhaft aufrecht zu erhalten, ist die TENAG auch weiterhin regelmäßig beratend für uns tätig“, resümiert Teresa Kasper.

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