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Was bedeutet der Viskositätsgrad beim Motoröl?

5W-30, 15W-40, 10W-40... Nicht immer sind diese Bezeichnungen leicht zu verstehen und zu übersetzen bei der Wahl einer Flasche Motoröl. Tatsächlich stellen diese Zahlen den Viskositätsgrad des Öls dar, d.h. den Grad der Fließfähigkeit des Schmierstoffs und seine Effizienz bzw. seinen Wirkungsgrad bei niedrigen und hohen Temperaturen. Sehen wir uns die verschiedenen Typen von Viskositätsgraden und deren Bedeutung an.

Was ist der Viskositätsgrad eines Motoröls?

Der Viskositätsgrad eines Motoröls gibt Auskunft über den Strömungswiderstand des Öls im Motor Ihres Fahrzeugs. Ein Schmiermittel mit einem niedrigen Viskositätsgrad ist flüssiger und fließt leichter. Umgekehrt gilt: Je höher der Viskositätsgrad, desto dicker ist das Öl.

Die Wahl der richtigen Viskositätsklasse richtet sich an die Angaben des jeweiligen Autoherstellers und ist entscheidend für den reibungslosen Betrieb Ihres Fahrzeugs. Das Öl hilft, den Motor zu kühlen, schmiert die Teile und reduziert die Reibung und beugt Schäden am Motor vor. Darüber hinaus erleichtert das Motoröl die Entfernung von Verunreinigungen und hemmt wirksam die Bildung von Korrosion und Rost.

WAS SIND DIE VERSCHIEDENEN VISKOSITÄTSGRADE EINES MOTORÖLS

Woher weiß ich, welches die richtige Viskositätsklasse für mein Fahrzeug ist? Die Society of Automotive Engineers (SAE) hat ein System zur Klassifizierung von Ölen nach ihrem Viskositätsgrad bei niedrigen und hohen Temperaturen entwickelt.

Monograde Öle 

Einbereichsöle werden in einem relativ kleinen Temperaturbereich verwendet. Sie sind im Allgemeinen für ältere Fahrzeuge ausgelegt. Diese Art von Motoröl unterteilt sich in zwei Kategorien, die von der Jahreszeit abhängen, in der Sie Ihr Fahrzeug benutzen werden.

Wählen Sie für die Verwendung im Winter ein Öl mit dem Buchstaben „W", der für Winter steht. Es handelt sich um SAE 0W, 5W, 10W, 15W, 20W und 25W-Motoröle. Die Viskositätsklasse dieser Motoröle ist niedrig, was bedeutet, dass sie besonders flüssige Schmiermittel sind. Jede Viskositätsklasse wird durch ihre Viskosität bei einer bestimmten Temperatur definiert (je nach Klasse von -10°C bis -35°C). Im kalten Zustand ist die Arbeit der Ölpumpe beim Kaltstart umso geringer, je flüssiger der Schmierstoff ist. 

In der Sommersaison ist es am besten ein Motoröl mit der SAE-Bezeichnung 20, 30 oder 40 zu wählen.

Multigrade Öle 

Mehrbereichsöle sind heute die beliebtesten Motoröle, da sie perfekt auf die aktuellen Fahrzeugmodelle abgestimmt sind. Außerdem haben sie den Vorteil, dass sie zu jeder Jahreszeit und unabhängig von der Außentemperatur einsetzbar sind. Mehrbereichsöle sind weniger anfällig für Temperaturschwankungen als Einbereichsöle. Aus diesem Grund haben Mehrbereichsölbehälter auf beiden Seiten des „W" eine Nummer. Auf den am häufigsten gekauften Motorölen sehen Sie zum Beispiel Werte wie 0W-20, 0W-30, 5W-30, 5W-40.

Was bedeuten diese Viskositätsgrade? Wie bei Einbereichsölen bedeutet das „W" auch in diesem Fall  „Winter". Die Zahl vor dem W steht für den Winter-Viskositätsgrad. Je kleiner die Zahl, desto leichter ist der Kaltstart des Motors.

Die zweite Zahl steht für den Viskositätsgrad des Motoröls bei hohen Temperaturen. Ein hoher Viskositätsgrad bedeutet optimierten Schutz und Abdichtung für Ihren Motor und seine Komponenten. Die Zahlen „30, 20, 16, 12“ sind wirksamer bei der Verringerung der Reibung und ermöglichen Kraftstoffeinsparungen.  

Wenn Sie unsicher bei der Wahl der Viskositätsklasse Ihres Motoröls sind, prüfen Sie die Empfehlungen des Fahrzeugherstellers, die Betriebsanleitung Ihres Fahrzeugs oder lassen Sie sich von einem Fachmann beraten.

Kontaktinformation

Kontakt
Vertriebsdirektion Schmierstoffe

0800 - 222 82 12

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